Erwartungsmanagement Angewandte Empathie hilft eigentlich immer, sogar im Projektalltag

Erinnern Sie sich noch an den Streber in Ihrer Klasse? Bei mir gab es einen Streber – ich nenne ihn jetzt mal Gisberth – der hat nach jeder Klassenarbeit lauthals verkündet, dass er die Arbeit “total verhauen” hat: “Aufgabe 5d habe ich völlig falsch! Das weiß ich jetzt schon! Schlimm!!”.

Und es hat auch gestimmt. Die 5d war dann wirklich falsch. Aber weil der Rechenweg richtig war, gab’s doch noch volle Punkte. Note 1.

Heutzutage sind die Gisberths dieser Welt Programmierer. Echt. Erwartungsmanagement Angewandte Empathie hilft eigentlich immer, sogar im Projektalltagweiterlesen

Redaktionshandbuch vs. Gummibändel Mit Clean Thinking zu mehr Qualität in der technischen Dokumentation?

“Bitte schauen Sie da nicht so genau hin! Da finden Sie nur Fehler.” Das hat neulich ein Abteilungsleiter Technische Dokumentation zu mir gesagt, als wir gemeinsam in die Bedienungsanleitung geschaut haben. Und das klang nicht sehr freudig.

Mal wieder das alte Qualitätsproblem also. Technische Redakteure müssen an so viele Dinge gleichzeitig denken. Es versteht sich von selbst, dass natürlich alles technisch korrekt sein muss. Das ist rechtlich erforderlich und daher gibt es dafür in vielen Firmen eine Qualitätssicherung.

Was aber mit all den Aspekten, die rechtlich weniger relevant sind? Redaktionshandbuch vs. Gummibändel Mit Clean Thinking zu mehr Qualität in der technischen Dokumentation?weiterlesen

Hilfe! Hilfe! Variantenkonfiguration! Module und Metadaten für Herrn von Gillhaußens Fernlichtassistent

Diese Woche war ich beim Tekom Feierabendgespräch zum Thema  Variantenkonfiguration, Produktkonfiguration, Losgröße 1, One-Piece-Flow, Ein-Stück-Produktion oder welches Schlagwort Sie da auch immer hören wollen.

Herr von Gillhaußen von der fct hielt einen interessanten Vortrag. Das Problem mit der Variantenkonfiguration erläuterte er am Beispiel der Sonderausstattung im Auto, konkret an seinem Fernlichtassistenten. Für Ihn sind die wichtigsten Zutaten für konfigurierbare Inhalte:

  • die Modularisierung von Inhalten und
  • die Beschreibung der Module mit Metadaten.

Und da hat er Recht! Wie die Module gebildet würden und welche Größe die haben sollten? Das sei kundenspezifisch.  – Und auch da hat er Recht! Trotzdem kam ich ins Grübeln, wie das denn jetzt eigentlich ist. Und ob man da nicht doch etwas dazu sagen kann.

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Was frisst ein Chatbot? Conversational UIs am Beispiel Diagnose und Troubleshooting

Sie gehen zum Auto und wollen aufschließen. Aber das Auto geht nicht auf. Was nun? Der Termin drängelt? Die Familie wartet? Die Kinder quengeln? – Tja. Das Handbuch liegt natürlich im Auto.

Seit Monaten höre ich, dass Chatbots DAS neue Ding sind. Tekom. Blogs. Und natürlich Siri, Alexa und mein Navi. Im Netz schreien alle Hurra. Und es gibt jede Menge Bot-Software, mit der jedermann “ohne Programmieren” seinen eigenen Bot bauen kann.

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